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Kurvenschneiden mit Rennrad

Wie wichtig ist Techniktraining beim Radfahren im Triathlon?

Wie wichtig ist Techniktraining beim Radfahren im Triathlon?

Wie wichtig ist Techniktraining beim Radfahren im Triathlon?

Radtechnik gehört für mich zum Triathlon-Training dazu. Du brauchst die Ausdauer, um über längere Zeit Leistung zu bringen. Gleichzeitig musst du dein Fahrrad sicher beherrschen und deine Tretbewegung gut koordinieren können.

Ich unterscheide deshalb zwei Bereiche: Radbeherrschung und Trettechnik. Beide entwickeln sich durch Übung und Erfahrung.

Radbeherrschung: Sicherheit als Grundlage

Kurven und Abfahrten zeigen schnell, wie vertraut ein Athlet mit seinem Fahrrad ist. Wer unsicher fährt, bremst häufig unnötig, verkrampft oder muss nach einer Kurve wieder stark beschleunigen.

Mein Ziel ist, dass du Situationen früh erkennst und kontrolliert handelst. Dazu gehören beispielsweise:

  • rechtzeitig und dosiert bremsen,
  • eine passende Linie durch die Kurve wählen,
  • vorausschauend schalten,
  • sicher zwischen Griffpositionen wechseln,
  • auch in der Wettkampfposition die Kontrolle behalten.

Das lässt sich durch einen Text nur begrenzt vermitteln. Im persönlichen Training kann ich beobachten, Rückmeldung geben und Übungen passend auswählen. Ein geeigneter, verkehrsfreier Übungsbereich bietet dafür andere Möglichkeiten als eine normale Trainingsrunde.

Sicheres Fahren hat immer Vorrang. Die passende Geschwindigkeit richtet sich nach deinem Können, der Sicht und den Bedingungen.

Was ich mit einem „runden Tritt“ meine

Ich verwende die Vorstellung, die gesamte Kurbelumdrehung zu begleiten, gerne als Denkübung. Das bedeutet nicht, in jeder Position gleich viel Kraft aufzubringen oder ständig aktiv am Pedal hochzuziehen.

Die Idee ist: Ein Bein drückt, während das andere die Bewegung möglichst wenig behindert. Beide Beine sollen zusammenarbeiten.

Das klingt einfach, verlangt aber Koordination und Übung. Mir geht es zunächst um das Gefühl für eine flüssige Tretbewegung. Daraus folgt nicht, dass eine bewusst veränderte Bewegung automatisch weniger Energie kostet.

Ich möchte auch nicht, dass du während jeder Ausfahrt ununterbrochen über jeden einzelnen Pedaltritt nachdenkst. Wir üben bewusst, damit die Bewegung mit der Zeit selbstverständlich wird.

Warum gute Läufer nicht sofort gute Radfahrer sind

In meiner Trainerlaufbahn habe ich immer wieder gesehen: Eine starke Ausdauerleistung in einer Sportart lässt sich nicht vollständig auf eine andere übertragen.

Ein sehr guter Marathonläufer bringt hervorragende Voraussetzungen mit. Trotzdem braucht er Zeit, um sich an die Sitzposition, die muskuläre Belastung und die Bewegungsabläufe auf dem Rad zu gewöhnen.

Umgekehrt erlebe ich bei Menschen mit langjähriger Raderfahrung häufig, dass ihnen der Wiedereinstieg leichter fällt. Die frühere Erfahrung bleibt ein wertvoller Ausgangspunkt. Wie schnell die Form zurückkommt, ist allerdings individuell.

Kilometer sammeln – mit Aufmerksamkeit

Regelmäßiges Radfahren ist deshalb ein wichtiger Teil des Lernens. Dabei zählt für mich auch, wie du diese Kilometer fährst.

Bleibst du bei unterschiedlichen Trittfrequenzen ruhig im Sattel? Schaltest du rechtzeitig? Kannst du deine Position halten, ohne unnötig zu verkrampfen? Wo fühlst du dich noch unsicher?

Solche Beobachtungen helfen mir, passende Aufgaben auszuwählen. Auf dem Rollentrainer können wir uns gut auf bestimmte Bewegungen konzentrieren. Kurvenfahren, Bremsen und der Umgang mit wechselnden Straßenbedingungen brauchen dagegen Praxis draußen.

Was das für dein Triathlon-Training bedeutet

Hohe Wattwerte allein ergeben noch keine gute Radleistung im Wettkampf. Du musst deine Leistungsfähigkeit auch unter den jeweiligen Bedingungen umsetzen können.

Deshalb verbinde ich Ausdauertraining mit passenden technischen Aufgaben. Ein Anfänger braucht dabei andere Schwerpunkte als ein erfahrener Triathlet.

Wenn du deine Radbeherrschung gezielt verbessern möchtest, können wir im persönlichen Triathlon-Training daran arbeiten. Wie ich Technik, Belastung und Erholung zusammenführe, erfährst du beim individuellen Triathlon-Coaching.

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kraulen

Kraulschwimmen lernen als Erwachsener

Wie kann ich als Erwachsener Kraulschwimmen lernen?

Wie kann ich als Erwachsener Kraulschwimmen lernen?

Indem du verstehst, was du im Wasser tun möchtest, und die Bewegungen schrittweise zusammenfügst. Einfach mehr oder härter zu schwimmen, löst ein technisches Problem nicht automatisch.

Zuerst unterscheide ich: Möchtest du Kraulschwimmen von Grund auf lernen, oder schwimmst du bereits Kraul und möchtest eingeschliffene Bewegungen verändern? Beide Ausgangssituationen brauchen einen etwas anderen Weg.

Voraussetzung ist, dass du bereits schwimmen kannst – beispielsweise Brust oder Rücken. Mit „Anfänger“ meine ich hier einen Kraulanfänger.

Verstehen, bevor du mehr trainierst

Zu Beginn erkläre ich die Grundlagen: Wie entsteht Vortrieb? Welche Rolle spielen Wasserlage, Körperdrehung, Armzug und Beinschlag? Und wie fügt sich die Atmung ein?

Aus anderen Sportarten bringen viele die Vorstellung mit: Wenn ich meine Bewegungen schneller mache, werde ich schneller. Beim Schwimmen funktioniert das nur, wenn die Bewegung auch wirksam bleibt. Eine höhere Zugfrequenz kann sinnvoll sein. Die Hände einfach schneller durch das Wasser zu bewegen, bringt aber nicht automatisch mehr Vortrieb.

Deshalb möchte ich, dass du weißt, welche Aufgabe eine Übung hat und woran du eine gelungene Ausführung erkennst.

Mein Einstieg für Erwachsene ohne Kraulerfahrung

Ich beginne mit Theorie und Trockenübungen. An Land kannst du Bewegungen langsam ausprobieren und dich auf Koordination und Rhythmus konzentrieren.

Danach folgen Übungen im stehtiefen Wasser, Wassergewöhnung und das Üben einzelner Bestandteile. Wassergefühl entsteht dabei im Wasser: Du lernst, Druck wahrzunehmen und zu spüren, wie deine Bewegungen wirken.

Erst anschließend verbinden wir die Teile zum Kraulschwimmen. Du musst nicht alles gleichzeitig beherrschen.

Erst den Kraulrhythmus finden, dann die Atmung einbauen

Bei Anfängern beobachte ich häufig, dass die Atembewegung den gesamten Rhythmus bestimmt. Sobald sie Luft holen möchten, stockt der Armzug oder die Bewegung wird hektisch.

In meinem angeleiteten Unterricht lasse ich sie deshalb zunächst nur drei bis fünf lockere Kraulzüge machen, ohne seitlich einzuatmen. Dabei atmen sie ins Wasser aus. Anschließend stellen sie sich im stehtiefen Wasser wieder hin und atmen in Ruhe. Wer früher Luft braucht, beendet die Übung früher.

Es geht darum, kurz die Bewegung zu spüren. Danach bauen wir die seitliche Atmung so ein, dass der gefundene Rhythmus möglichst erhalten bleibt. Armzug, Körperdrehung und Atmung sollen zusammenpassen.

Eingeschliffene Bewegungen gezielt verändern

Wenn du bereits kraulst, schaue ich mir zuerst an, wie du schwimmst und welches Ziel du verfolgst. Eine Videoanalyse hilft uns, die wichtigsten Ansatzpunkte zu erkennen.

Je nach Bedarf arbeiten wir mit Trockenübungen, Zugseil, Wassergefühlübungen oder ausgewählten Hilfsmitteln. Manchmal reduziere ich vorübergehend das gewohnte Kraulschwimmen, damit der Schwimmer neue Bewegungen bewusst üben kann.

Dabei konzentrieren wir uns auf wenige Aufgaben. Eine Veränderung kann sich für dich riesig anfühlen, obwohl sie von außen kaum sichtbar ist. Deshalb sind klare Rückmeldungen und erneute Videoaufnahmen hilfreich.

Nach einer Übungsphase – beispielsweise vier bis acht Wochen – prüfen wir: Was hat sich verändert? Was braucht einen anderen Ansatz?

Erst gute kurze Abschnitte, dann längere Strecken

Mein erstes Ziel ist eine kurze Strecke mit kontrollierter Bewegung und ruhiger Atmung. Daraus können 25 Meter werden, anschließend mehrere Wiederholungen und später längere Abschnitte.

Die Strecke wächst mit der Fähigkeit, die Bewegung beizubehalten. Ich möchte nicht, dass du lediglich immer weiter schwimmst und dabei wieder in das alte Muster zurückfällst.

Diesen schrittweisen Einstieg habe ich auch im Koyawa Online-Kraulkurs umgesetzt. Wenn du bereits schwimmst und gezielte Rückmeldung brauchst, findest du hier mehr über meine Kraulanalyse.

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Weißes Trainingstagebuch mit Leistungskurve und Lupe zur Analyse bisheriger Trainingsdaten.

Was erkennt ein Triathlon-Coach in meinen bisherigen Trainingsdaten?

Was erkennt ein Triathlon-Coach in meinen bisherigen Trainingsdaten?

Deine Trainingsaufzeichnungen helfen mir zu verstehen, was du bisher gemacht hast und wie sich deine Leistung dabei entwickelt hat. Ich schaue auf Umfang, Regelmäßigkeit, Intensität und die Veränderungen im Jahresverlauf. Zusammen mit deinen Rückmeldungen ergibt sich daraus eine Grundlage für die weitere Planung.

Dabei beginne ich mit einem Überblick. Einzelne auffällige Einheiten werden erst interessant, wenn ich ihren Zusammenhang kenne.

Zuerst schaue ich auf die letzten drei Monate

Wenn ein neuer Athlet zu mir kommt, möchte ich zunächst wissen, wie viel er in den vergangenen drei Monaten tatsächlich trainiert hat.

Mich interessieren die Wochenumfänge, die Verteilung auf Schwimmen, Radfahren und Laufen sowie mögliche Unterbrechungen. Waren die Wochen ähnlich aufgebaut? Gab es starke Schwankungen? Welche Einheiten fanden regelmäßig statt?

Wichtig ist das absolvierte Training. Ein alter Trainingsplan zeigt mir zunächst nur, was vorgesehen war. Deine Aufzeichnungen und Kommentare helfen mir zu erkennen, wie die Umsetzung wirklich aussah.

So bekomme ich ein erstes Bild davon, worauf wir aufbauen können.

Dann vergleiche ich unterschiedliche Jahreszeiten

Wenn Aufzeichnungen über einen längeren Zeitraum vorhanden sind, wähle ich zusätzlich möglichst typische Trainingswochen aus Herbst, Winter, Frühjahr und Sommer aus.

Ich lege sie nebeneinander und vergleiche Umfang, Intensität und Schwerpunkte. Hat sich das Training im Laufe der Vorbereitung verändert? Ist erkennbar, auf welchen Wettkampf hingearbeitet wurde?

Dabei sehe ich manchmal erstaunlich wenig Unterschied zwischen den Jahreszeiten. Es werden ähnliche Strecken in ähnlichem Tempo und mit nahezu gleichem Wochenumfang trainiert.

Das kann ein Hinweis sein, genauer nachzufragen – besonders dann, wenn die Leistungsentwicklung stagniert. Es ist aber noch kein Beweis für die Ursache. Vielleicht gab es gute Gründe für diesen Aufbau, oder die ausgewählte Woche war nicht repräsentativ.

Passen Trainingsintensität und Leistungsstand zusammen?

Als Nächstes vergleiche ich vorhandene Leistungsdiagnostiken oder Ergebnisse aus kürzeren Wettkämpfen mit den tatsächlich trainierten Bereichen.

Passen die vorgesehenen lockeren Einheiten zum ermittelten Leistungsstand? Wurden intensive Einheiten wie geplant durchgeführt? Und wie hat der Athlet die Belastung selbst wahrgenommen?

Dabei berücksichtige ich, wann und unter welchen Bedingungen die Daten entstanden sind. Ein älterer Test beschreibt nicht automatisch die heutige Form. Auch Wettkampfbedingungen und Streckenprofile können einen Vergleich erschweren.

Ich suche deshalb nach einem schlüssigen Gesamtbild. Eine einzelne Zahl genügt mir nicht, um das bisherige Training zu beurteilen.

Die Aufzeichnung erzählt nicht die ganze Geschichte

Auf der Uhr sehe ich vielleicht Tempo, Herzfrequenz oder Leistung. Ich sehe dort nicht zuverlässig, wie anstrengend deine Arbeitswoche war, ob du schlecht geschlafen hast oder warum eine Einheit ausgefallen ist.

Deshalb gehört zu meiner Analyse immer das Gespräch. Was hat gut funktioniert? Welche Einheiten haben dir Freude gemacht? Wann hast du dich über längere Zeit müde gefühlt?

Ein handschriftlicher Kommentar kann mir dabei genauso weiterhelfen wie eine ausführliche digitale Aufzeichnung. Daten werden besonders nützlich, wenn ich sie mit deiner Erfahrung verbinden kann.

Was daraus für deinen neuen Trainingsplan folgt

Aus dieser Bestandsaufnahme leite ich ab, was wir beibehalten und wo wir etwas verändern sollten. Vielleicht fehlt eine erkennbare Entwicklung im Aufbau. Vielleicht passen die Intensitäten nicht gut zusammen. Oder der bisherige Plan war für deinen Alltag schlicht zu umfangreich.

Ich verändere nicht alles nur deshalb, weil du jetzt einen neuen Coach hast. Bewährte Einheiten und Gewohnheiten dürfen bleiben.

Für unseren Einstieg helfen mir deshalb vorhandene Aufzeichnungen der letzten drei Monate, gegebenenfalls ältere Trainingswochen, Testergebnisse und deine persönliche Einschätzung. Du musst dafür keine perfekte Datensammlung erstellen.

Anschließend verbinden wir deine sportliche Ausgangslage mit deinen Möglichkeiten in Beruf, Familie und Freizeit. Daraus entsteht die Grundlage für dein individuelles Triathlon-Coaching.

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Pictogram von Tri Coach swim-bike-run

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Wiederstand ist alles sowohl in Triathlontraining wie in das normale Leben

Warum beginnt mein Trainingsplan mit weniger Training als erwartet?

Warum beginnt mein Trainingsplan mit weniger Training als erwartet?

Warum beginnt mein Trainingsplan mit weniger Training als erwartet?

Weil ich mit einem Umfang beginnen möchte, der zu deinem aktuellen Stand passt und Entwicklung ermöglicht. Gerade nach einer Pause oder am Anfang des Saisonaufbaus kann dein Plan deshalb weniger Training enthalten, als du erwartet hast. Wie viel sinnvoll ist, hängt von deiner Trainingsvorgeschichte, deinem Ziel und deinem Alltag ab.

Einer meiner wichtigsten Coaching-Grundsätze lautet: Versuche, mit möglichst wenig Training den größtmöglichen Nutzen zu erzielen.

Warum ich nicht sofort jede freie Stunde verplane

Wenn du für zehn Stunden Training Zeit hast, bedeutet das für mich nicht automatisch, dass wir diese zehn Stunden sofort ausschöpfen müssen.

Zuerst möchte ich sehen, wie du auf das geplante Training reagierst. Kannst du die Einheiten wie vorgesehen durchführen? Wie fühlst du dich dazwischen? Passt die Woche zu deinem Leben, und entwickelt sich deine Leistung in die gewünschte Richtung?

Wenn wir bereits mit einem überschaubaren Umfang Fortschritte erzielen, ist das eine gute Ausgangslage. Zusätzliche Stunden sollten einen Zweck erfüllen.

Wir brauchen Raum für die weitere Entwicklung

Ein Grundprinzip der Trainingsplanung ist die Progression: Die Anforderungen entwickeln sich mit deinen Möglichkeiten weiter.

Das kann bedeuten, dass Einheiten länger werden oder eine weitere Einheit hinzukommt. Es kann aber auch bedeuten, dass wir bei ähnlichem Umfang gezielter arbeiten. Nicht jede Weiterentwicklung braucht mehr Wochenstunden.

Mein Ziel ist, die nächsten Schritte so zu wählen, dass du sie bewältigen und verarbeiten kannst. Deshalb erhöhen wir die Belastung nicht allein deshalb, weil ein bestimmtes Datum im Kalender erreicht ist.

Ein Rechenbeispiel zeigt, wie schnell Stunden zusammenkommen

Nehmen wir einen vereinfachten Saisonaufbau: Du beginnst im Oktober mit vier Wochenstunden. Wir denken in Blöcken aus drei Belastungswochen und einer Entlastungswoche. Würde der Umfang der Belastungswochen mit jedem neuen Block um zwei Stunden steigen, lägen wir nach sechs Steigerungen bereits bei sechzehn Wochenstunden.

Das ist ausdrücklich ein Rechenbeispiel, kein Trainingsplan zum Nachmachen. Es zeigt, wie aus einem kleinen Anfang innerhalb einiger Monate ein erheblicher Zeitaufwand werden kann.

In der Praxis entscheiden deine Entwicklung und deine Rückmeldungen darüber, ob wir steigern, den Umfang halten oder reduzieren. Auch das Verhältnis von Belastungs- und Entlastungswochen passen wir an.

Der Einstieg muss zu deiner Vorgeschichte passen

Vier Wochenstunden können für einen Athleten ein sinnvoller Anfang sein und für einen anderen überhaupt nicht passen. Ein erfahrener Sportler, der seit Jahren regelmäßig trainiert, hat andere Voraussetzungen als jemand, der nach einer langen Unterbrechung zurückkehrt.

Deshalb schaue ich mir vor der Planung dein bisheriges Training an. Ein reduzierter Einstieg ist kein Selbstzweck und auch kein festes Ritual, das jeder neue Athlet durchlaufen muss.

Entscheidend ist, wo du stehst und welchen Aufbau wir von dort aus benötigen.

Auch dein Leben hat einen Jahresrhythmus

Ein überschaubarer Trainingsumfang zu Beginn der Vorbereitung lässt Raum für andere Dinge. Du musst nicht das ganze Jahr so leben wie in den umfangreichsten Wochen vor deinem Hauptwettkampf.

Wir besprechen deshalb, wann mehr Training überhaupt möglich ist. Wie ich diese Rahmenbedingungen berücksichtige, erfährst du im Beitrag über Triathlon-Training, Beruf und Familie.

Wenn dir dein Plan zu leicht erscheint, sprich mich an, statt selbstständig zusätzliche Einheiten einzubauen. Deine Rückmeldung hilft mir, die Belastung einzuordnen.

Gutes Training erkenne ich nicht daran, wie voll der Kalender aussieht. Mich interessiert, ob du dich mit einem umsetzbaren Plan deinem Ziel näherst. Genau darum geht es in meinem individuellen Triathlon-Coaching.

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Ida und Bennie Lindberg

Triathlon-Training, Beruf & Familie

Wie passt mein Triathlon-Trainingsplan zu Beruf, Familie und Freizeit?

Wie passt mein Triathlon-Trainingsplan zu Beruf, Familie und Freizeit?

Indem wir deinen Alltag von Anfang an in die Planung einbeziehen. Bevor ich deinen Triathlon-Trainingsplan schreibe, möchte ich wissen, wann du tatsächlich Zeit hast, welche Verpflichtungen feststehen und welche gemeinsamen Trainingseinheiten dir wichtig sind. Daraus entwickeln wir eine Woche, die zu deinem sportlichen Ziel und deinem Leben passt.

Zuerst schauen wir auf deine tatsächlichen Möglichkeiten

Am Anfang unserer Zusammenarbeit sehe ich mir deine bisherige Trainingshistorie und deine Ziele an. Anschließend besprechen wir deine Möglichkeiten für die kommenden Wochen.

Dabei interessiert mich mehr als die Gesamtzahl der verfügbaren Trainingsstunden:

  • An welchen Tagen arbeitest du wie lange?
  • Welche Zeiten sind für Familie und andere Verpflichtungen reserviert?
  • Wann hat dein Schwimmbad geöffnet?
  • Wann kannst du ins Fitnessstudio gehen?
  • Gibt es feste Schwimmzeiten im Verein?
  • Möchtest du den langen Lauf mit Freunden oder eine gemeinsame Radausfahrt beibehalten?

Entscheidend ist, dass du dabei realistisch bleibst. Plane die Zeit ein, die dir in einer normalen Woche zur Verfügung steht. Anfahrt, Umziehen und Duschen gehören ebenfalls dazu. Eine Stunde Schwimmtraining benötigt im Kalender meist mehr als eine Stunde.

Feste Termine geben der Trainingswoche Struktur

Wenn ich diese Informationen habe, ordne ich die Einheiten so an, dass sie möglichst sinnvoll zusammenpassen. Das Vereinsschwimmen kann beispielsweise einen festen Platz bekommen. Andere Einheiten legen wir darum herum.

Dabei prüfe ich auch, wie die Belastungen aufeinanderfolgen und wo Raum für Erholung bleibt. Ein freies Zeitfenster allein bedeutet noch nicht, dass dort eine zusätzliche harte Einheit sinnvoll wäre.

Gibt es einen Widerspruch zwischen deinem Ziel und deiner verfügbaren Zeit, sprechen wir offen darüber. Dann überlegen wir gemeinsam, ob wir den Zeitrahmen, das Ziel oder die Trainingsmöglichkeiten anpassen können.

Auch eine Einheit, die einfach Spaß macht, hat ihren Platz

Manchmal passt eine gemeinsame Einheit sportlich nicht ganz in meine ursprüngliche Vorstellung. Vielleicht läuft deine Gruppe schneller, als ich es an diesem Tag vorgesehen hätte. Oder die Radausfahrt dauert länger als geplant.

Dann möchte ich wissen, warum dir diese Einheit wichtig ist. Triffst du dort Freunde? Hilft sie dir, regelmäßig zu trainieren? Ist sie ein Ausgleich zu einer anstrengenden Arbeitswoche?

Wenn du sie beibehalten möchtest, suchen wir nach einer passenden Lösung. Ich berücksichtige die Belastung und passe die übrige Woche entsprechend an. Freude und Gemeinschaft gehören für mich zum Training dazu.

Ein Plan muss im Alltag über längere Zeit funktionieren. Deshalb sind deine persönlichen Vorlieben ein wichtiger Teil unserer Zusammenarbeit.

Ein passender Plan entwickelt sich mit dir weiter

Auch eine sorgfältig geplante Woche kann anders verlaufen als erwartet. Ein beruflicher Termin kommt hinzu, ein Kind braucht dich oder du bist nach einem langen Arbeitstag müder als gedacht.

Deshalb brauche ich deine Rückmeldung. Wenn sich deine Möglichkeiten verändern, sag mir Bescheid. Gemeinsam entscheiden wir, was angepasst werden sollte.

Wie sich diese Zusammenarbeit über viele Jahre entwickeln kann, zeigt auch die Geschichte von Nicky Heine in „Menschen und Wege“. Training, berufliche Anforderungen und persönliche Entwicklung bleiben miteinander verbunden.

Was du für deine Trainingsplanung vorbereiten kannst

Schreib dir vor unserem Gespräch eine typische Woche auf: feste Verpflichtungen, realistische Trainingszeiten und Einheiten, die du gerne gemeinsam mit anderen machen möchtest. Überlege auch, welche Zeiten du bewusst frei halten willst.

Damit haben wir eine brauchbare Grundlage. Meine Aufgabe als Triathlon-Coach ist es, daraus einen sportlich sinnvollen Plan zu entwickeln, den du umsetzen kannst. Deine Rückmeldungen helfen mir, ihn weiter zu verbessern.

Mehr über Ablauf und Betreuung findest du beim individuellen Triathlon-Coaching.

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Schwimmen ist der Grundstein für Triathlontraining

Muss ich eine ausgefallene Trainingseinheit nachholen?

Muss ich eine ausgefallene Trainingseinheit nachholen?

Muss ich eine ausgefallene Trainingseinheit nachholen?

Grundsätzlich nein. Eine ausgefallene Trainingseinheit solltest du nicht einfach zusätzlich in die nächsten Tage schieben. Dein Trainingsplan berücksichtigt deine Zeitfenster, die Reihenfolge der Belastungen und die Erholung dazwischen. Bevor wir etwas verändern, schauen wir deshalb darauf, warum die Einheit ausgefallen ist und was als Nächstes ansteht.

Eine ausgefallene Einheit hat meistens einen Grund

Vielleicht hat ein beruflicher Termin länger gedauert. Vielleicht brauchte deine Familie dich oder du hast dich nicht wohlgefühlt. Dieser Grund verschwindet nicht dadurch, dass du am nächsten Tag doppelt so viel trainierst.

Gerade wenn deine Woche ohnehin gut gefüllt ist, gibt es selten ein zusätzliches Zeitfenster, das wir bei der Planung einfach übersehen haben. Eine nachgeholte Einheit geht dann schnell auf Kosten von Schlaf, Erholung oder anderen Verpflichtungen.

Deshalb lautet meine erste Frage: Was ist passiert? Erst danach entscheiden wir, ob überhaupt etwas angepasst werden muss.

Nachholen kann eine Kettenreaktion auslösen

Stell dir vor, dein Lauf am Dienstag fällt aus. Am Mittwoch stehen bereits Schwimmtraining und eine Radeinheit auf dem Plan. Wenn du den Lauf zusätzlich unterbringst, wird dieser Tag deutlich umfangreicher als vorgesehen.

Vielleicht bist du dadurch am Donnerstag müde und kannst die nächste wichtige Einheit nicht wie geplant durchführen. Du verschiebst wieder etwas – und plötzlich passt die ganze Woche nicht mehr zusammen.

Das erinnert mich an Dominosteine: Eine kleine Veränderung kann weitere Veränderungen auslösen. Deshalb beurteile ich eine Einheit immer im Zusammenhang mit dem restlichen Plan.

Eine Lücke macht deine Vorbereitung nicht zunichte

Eine einzelne verpasste Einheit ist normalerweise kein Beinbruch. Entscheidend ist, wie dein Training über Wochen und Monate funktioniert.

Ich möchte nicht, dass du eine Trainingswoche wie eine Rechnung betrachtest, bei der jede fehlende Minute später beglichen werden muss. Für mich zählt, ob wir mit den nächsten sinnvollen Schritten weiterkommen.

Das heißt allerdings nicht, dass wir jeden Ausfall ignorieren. Wenn regelmäßig dieselbe Einheit ausfällt, müssen wir die Planung überprüfen.

Was wir aus dem Ausfall lernen können

Für mich sind drei Fragen besonders hilfreich:

  • War es eine Ausnahme oder passiert das häufiger?
  • Haben wir das verfügbare Zeitfenster realistisch eingeschätzt?
  • Müssen wir die Einheit künftig anders platzieren oder gestalten?

Vielleicht ist ein Lauf direkt nach Feierabend immer wieder schwierig. Morgens oder an einem anderen Tag lässt er sich möglicherweise besser umsetzen. Wie ich solche Möglichkeiten berücksichtige, beschreibe ich im Beitrag über Triathlon-Training, Beruf und Familie.

Wann wir den Plan trotzdem verändern

Manchmal ist eine ausgefallene Einheit für die aktuelle Vorbereitung besonders wichtig. Dann können wir gemeinsam überlegen, ob sie eine andere Einheit ersetzt oder ob wir die folgenden Tage neu ordnen.

Das ist eine bewusste Anpassung des Plans. Einfach zusätzlich trainieren würde ich deshalb trotzdem nicht empfehlen.

Meine praktische Bitte an meine Athleten lautet: Sag mir, was ausgefallen ist und warum. Dann entscheiden wir gemeinsam, wie es weitergeht. Du musst nichts heimlich kompensieren und auch kein schlechtes Gewissen haben.

So funktioniert für mich individuelles Triathlon-Coaching: Wir nutzen Rückmeldungen, damit der Plan immer besser zu dir passt.

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