20 Jahre Ad Extremum Triathlon Coaching

Heute ist ein Feiertag

Heute ist ein Feiertag

20 Jahre Ad Extremum Triathlon Coaching

Heute vor 20 Jahren habe ich meine Firma „Ad Extremum“ gegründet!

Jetzt möchte ich alle meine Athleten und Kunden bedanken, für die vergangenen Jahren und ich freue mich auf die kommenden!

Wie in so vielen anderen Bereiche ist es nie ein „one man show“. Zusammen wächst man, es bildet sich neue Wege und Strukturen, ja sogar so etwas wie ein „Betriebsklima“ entsteht.

Heute steht Ad Extremum das übersetzt „bis zum Äußersten“ heißt für:

– 100% ich! Bennie Lindberg, der Finnische Franke der hier wohnt und lebt und immer noch Sport und Bewegung atmet und lebt in jeder möglichen Facette!

– Erfahrung! Über den Jahren habe ich fast schon alles erreicht was man erreichen kann als Trainer. Junge, „grüne“, erfolglose Athleten zum Meister und Meisterinnen gemacht. Erfolgreiche und gute Athleten eine kleine Politur gegeben. Ganz normale Menschen geholfen den Traum von ein Triathlon oder Marathon Finish zu verwirklichen. Firmen betreut, Vorträge gehalten, Bücher und Artikeln geschrieben. Vor allem habe ich aber jede Menge Spaß gehabt und wie ich es zu hören bekomme auch vermittelt

– Training ohne Kompromisse! Wenn du ein Ziel hast, musst du eine bestimmte Arbeit machen. Diese Arbeit mache ich realistisch und möglich und dann halte dich „ehrlich“. Eine Einheit NICHT zu machen nur weil ich kein Bock habe, weil ich zu Bequem bin oder weil ich nicht die passende Kleidung habe, ist nur Betrug an dich selbst und gegenüber deine Ziele.

– Geradlinigkeit, Einfachheit. Wenn du ständig dein Inhalt, Umfang und Intensität wechselt, mischt und anpasst ist es schwierig zu verstehen was in dein Körper passiert und welche Reize du ihn jetzt gibst. Man nennt es auch Periodisierung. Training ist eigentlich so einfach so lange noch 1 Meter ein Meter bleibt und eine Sekunde immer noch eine Sekunde ist.

– Ich zeige dich was möglich ist und manchmal musst du deine Grenzen brechen um deine Horizont zu erweitern. Was ist lang? Was ist kalt? Was ist hart? Alles nur eine Frage von das Perspektiv. So sind über den Jahren einige coole Events auch entstanden so wie der längste Tag, der Holzner Tour oder das Halloween Schwimmen.

Willisika Bekleidung 2016

Willisika Bekleidung

Willisika Bekleidung

Willisika Bekleidung 2016

Willisika = Villisika auf Finnisch, W wird V in Finnisch ausgesprochen und bedeutet Wilschwein!

(Angela hat gemeint ich habe ein Figur wie ein Wildschwein)

Jetzt ist es also so weit und die neue Kollektion von Rene Rosa, ist fertig zum bestellen!!

Bennie Lindberg in Fuerteventura

Trainingslager 2017, Playitas, Fuerteventura mit HHT

Trainingslager 2017, Playitas, Fuerteventura mit HHT

Bennie Lindberg in Fuerteventura

Als Triathlon Coach und Trainer versuche ich immer meine Athleten etwas Neues anzubieten! Für das Jahr 2017 gibt es schon den ersten Leckerli!

Jetzt wenn Sommer ist noch nicht Mal so richtig vorbei ist, wird es trotz dem schon Zeit an das nächste Jahr zu denken. Mit meinen alten „Athlet“ und Freund Christopher Nordmeyer (mittlerweile selber auch „Sport-Profi“ im Bereich Training & Equipment…wie die Jahre blos vergehen..) veranstalten wir für die „Triathlon-Legende“ Hannes Hawaii Tours von 22.04-06.05.2017 ein Triathlon Trainingscamp der SUPERLATIVEN in Playitas / Fuerteventura.

WIR stehen wie immer für Qualität, Wissen, Spaß und Unterhaltung!

Bennie Lindberg bei Weltmeisterschaften Ötillö in Schweden

Werbebotschafter für Garmin…

Werbebotschafter für Garmin

Bennie Lindberg bei Weltmeisterschaften Ötillö in Schweden

Hört sich gut an und sieht gut aus! Leider hat weder Sergeant oder ich ein luktaritves Millionen Vertrag mit Garmin abgeschlossen. Garmin ist Sponsor von ÖTILLÖ Swimrun Weltmeisterschaften wo wir letztes Jahr gestartet sind. Als Finne schlägt mein Herz natürlich für die finnischen Produkte, aber alle Uhren muss ich zugeben sind toll.

 Bleibt nur die Frage: 

Warum sind Sergeant und Bomber ausgewählt worden? Weil wir so dynamisch, Kraftvoll und schnell aussehen, oder eher (vermute ich) da man die Anstrengung in unsere Gesichter sehen kann?

(Diese Banner ist übrigens 2,4 Meter hoch 87 cm breit)

Triathlon Training mit Coach Lindberg in Roth

Der längste Tag

Der längste Tag

Triathlon Training mit Coach Lindberg in Roth

Distanzen je nach Ziele und Niveau… in der Königsklasse:

Schwimmen 3000m mit Neoprenanzug in Freibad Roth

+ Rad bis zu 120km an der Teststrecke am Kanal

+ Laufen bis zu 30km durch den Wald bis zum Weiher und zurück

Jeder macht sein EIGENES Ding, sollte KEIN Wettkampf sein „nur“ Training. Auf der längste Strecke Max. Tempo = Geplante IM/Challenge Tempo, alle die kürzer machen wollen, kein Problem, wie lang und welches Tempo besprechen wir vorher.

Modus:

Wir treffen uns bei Freizeitbad Roth spätestens um 7.30 Uhr:

Treffpungt für Triathlon Training

Autos in der Nähe Parken, Fahrräder im Auto lassen (Wir fahren mit Autos zum Radstart) aber Radklamotten mitnehmen zum Anziehen nach den schwimmen.

Schwimmen machen wir dann nach dem jeder ein Nummer bekommen hat mit Neoprenanzüge, genau die Distanz was wir vorher besprochen haben. Nach jede 1000m versuche ich nach Möglichkeit die Zwischenzeiten zu stoppen!

Nach Schwimmen fahren wir gemeinsam zum Start-Ziel Rad und Laufen und versuchen schnell die Fahrräder fertig zu machen. Wir fahren bis zu 9 Runden (Dabei ist die erste Runde eine Einführungsrunde). Es wird immer rechts abgebogen und bis jetzt hat sich noch niemand sich verfahren!

Bitte genug essen/Trinken mitnehmen ich stelle ein paar Bänke raus aus den ihr eure Verpflegung hinstellen können. Jetzt solltest du an dein Ernährungskonzept für den Wettkampf arbeiten, also genau das und genau so viel wie du vor hast in Wettkampf zu essen und zu trinken.

Nach Radfahren geht es ab zum Laufen immer 1 km hin und 1 km zurück. Ich habe Wasser und Cola dabei eigene Getränke/Gels etc. nicht vergessen…

Hienterher gibt es noch etwas für den Heisshunger!!

Langtest „Classic“ Strecken:

RAD

Radstrecke für den Langtest

LAUF

Beinnie Lindberg trägt sein MTB in den Bergen

Kopf und Bauch

Beinnie Lindberg trägt sein MTB in den Bergen

Kopf und Bauch

Als Triathlon Coach möchte ich zwei Faktoren ansprechen die oft vergessen werden in der Trainingsplanung, Vernunft und Bauchgefühl. Vernunft ist alles was sich mehr oder wenige mathematisch sich berechnen lässt. Trainingsmittel, Trainingsintensitäten, Umfänge, Erholungsperioden etc. Dazu kommt noch verschiedene Messungen von Körperfunktionen, Blutwerte und Atemgasanalysen.

Das in sich ist schon kompliziert genug. Viele Möchte-Gerne-Trainer haben irgendwo erzählt bekommen und irgendwo gelesen dass das und das so stimmt. Je länger ich als Trainer arbeite mehr und mehr komme ich immer zu das Ergebnis das es (fast) keine Regeln gibt.

Sehr viele Parameter und Faktoren sind heutzutage messbar: Zeit, Distanz, Frequenzen, Watt, Puls, Laktat, VOmax, Temperatur, Bodenkontaktzeiten nur um die gewöhnlichsten zu nennen. Dann gibt es noch unzählige Möglichkeiten alle Daten auf verschiedene Portale auszuwerten, zusammenzuzählen und zu sammeln. Das in sich ist schon sehr gut da wir alle so verschieden sind und gibt uns eine Möglichkeit mehr um uns selber zu erfahren und lernen. Wir sind große, kleine, schwere, leichte, dünne, dicke, muskulöse, weibliche, männliche, junge, alte Athleten und das sind nur die Äußerliche Faktoren. Wenn wir an Blut, Herz, Atemvolumen und Sauerstoffaufnahme sehen werden die Unterschiede noch größer, und wenn wir runter auf Gen-Ebene gehen, ist jeder schon ein Individuum.

Wenn wir versuchen alles zu kontrollieren und steuern, und dazu kommen noch das Umfeld in was wir leben, ist das unmöglich als Rechenaufgabe zu lösen.

So kommen wir automatisch zu Bachgefühl und wie das unsere Leistung beeinflusst. Bauchgefühl ist ja nichts anderes als das was wir unbewusst aufnehmen und verarbeiten. Wie stark unsere Unbewusstsein unsere Leistung beeinflussen wissen wir alle schon. Die typische Schallmauer in Sport ist ein gutes Beispiel dafür. Erst scheint es unmöglich zu sein es zu knacken und dann wenn die Schallmauer fällt schaffen plötzlich viele andere Athleten es auch.

NUR wenn unsere Unterbewusstsein an uns glaubt sind Höchstleistungen möglich. Manchmal kann das Unterbewusstsein auch abgelenkt sein z.B. von Glückshormonen die im Blut rumschwimmen, auch dann sind Höchstleistungen möglich.

Wohin möchte ich jetzt mit diese Blogeintrag kommen? Jetzt wenn das Wetter noch macht was es will ist es sehr wichtig locker zu bleiben. Vielleicht hast du ein Trainingsplan oder vielleicht hast du einiges z.B. am Wochenende vorgenommen. Dann höre auch dein Bauchgefühl. Findest du es geil in Schneeregen 3 Std. Crossrad zu fahren und wissen das du eine von die wenigen sind die das jetzt machen, dann tue es.

Graust dir die Gedanke so lange in die Kälte zu fahren, suche eine Alternative wie Rolle oder Ergometer fahren. Graust dir auch diese Alternative überlege ob du was anderes machen kannst. Am Ende solltest du nur ein gutes Gefühl haben nach dieser Tag.

HIER ist der Point: Bis du selber zufrieden mit das was du gemacht hast war es höchstwahrscheinlich genau richtig. Bist du unzufrieden grantig und unausgelastet sagt dein Bauchgefühl dir: HEY heute warst du nur bequem und faul so kann ich später in Sommer kein Höchstleistung liefern. Dein Bauchgefühl kann dir aber auch sagen das es Käse war heute in Schneeregen 3 Std. zu fahren, das kostet nur Überwindung und mentale Kraft der später von Wettkampf fehlt. Wenn du selber weißt du warst bequem und faul und du fühlst dich wohl damit dann ist es auch völlig OK wenn dein Ziel Genusssportler zu sein ist. Wenn du Leistungssportler sein möchte passt das natürlich nicht zusammen.

Egal was du machst, lerne dass du als Sportler nie alles unter Kontrolle haben wirst, bleib locker und vergesse nicht an dein Bauchgefühl zu hören!