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Der längste Tag

Der längste Tag

Triathlon Training mit Coach Lindberg in Roth

Distanzen je nach Ziele und Niveau… in der Königsklasse:

Schwimmen 3000m mit Neoprenanzug in Freibad Roth

+ Rad bis zu 120km an der Teststrecke am Kanal

+ Laufen bis zu 30km durch den Wald bis zum Weiher und zurück

Jeder macht sein EIGENES Ding, sollte KEIN Wettkampf sein “nur” Training. Auf der längste Strecke Max. Tempo = Geplante IM/Challenge Tempo, alle die kürzer machen wollen, kein Problem, wie lang und welches Tempo besprechen wir vorher.

Modus:

Wir treffen uns bei Freizeitbad Roth spätestens um 7.30 Uhr:

Treffpungt für Triathlon Training

Autos in der Nähe Parken, Fahrräder im Auto lassen (Wir fahren mit Autos zum Radstart) aber Radklamotten mitnehmen zum Anziehen nach den schwimmen.

Schwimmen machen wir dann nach dem jeder ein Nummer bekommen hat mit Neoprenanzüge, genau die Distanz was wir vorher besprochen haben. Nach jede 1000m versuche ich nach Möglichkeit die Zwischenzeiten zu stoppen!

Nach Schwimmen fahren wir gemeinsam zum Start-Ziel Rad und Laufen und versuchen schnell die Fahrräder fertig zu machen. Wir fahren bis zu 9 Runden (Dabei ist die erste Runde eine Einführungsrunde). Es wird immer rechts abgebogen und bis jetzt hat sich noch niemand sich verfahren!

Bitte genug essen/Trinken mitnehmen ich stelle ein paar Bänke raus aus den ihr eure Verpflegung hinstellen können. Jetzt solltest du an dein Ernährungskonzept für den Wettkampf arbeiten, also genau das und genau so viel wie du vor hast in Wettkampf zu essen und zu trinken.

Nach Radfahren geht es ab zum Laufen immer 1 km hin und 1 km zurück. Ich habe Wasser und Cola dabei eigene Getränke/Gels etc. nicht vergessen…

Hienterher gibt es noch etwas für den Heisshunger!!

Langtest “Classic” Strecken:

RAD

Radstrecke für den Langtest

LAUF

Kopf und Bauch

Beinnie Lindberg trägt sein MTB in den Bergen

Kopf und Bauch

Als Triathlon Coach möchte ich zwei Faktoren ansprechen die oft vergessen werden in der Trainingsplanung, Vernunft und Bauchgefühl. Vernunft ist alles was sich mehr oder wenige mathematisch sich berechnen lässt. Trainingsmittel, Trainingsintensitäten, Umfänge, Erholungsperioden etc. Dazu kommt noch verschiedene Messungen von Körperfunktionen, Blutwerte und Atemgasanalysen.

Das in sich ist schon kompliziert genug. Viele Möchte-Gerne-Trainer haben irgendwo erzählt bekommen und irgendwo gelesen dass das und das so stimmt. Je länger ich als Trainer arbeite mehr und mehr komme ich immer zu das Ergebnis das es (fast) keine Regeln gibt.

Sehr viele Parameter und Faktoren sind heutzutage messbar: Zeit, Distanz, Frequenzen, Watt, Puls, Laktat, VOmax, Temperatur, Bodenkontaktzeiten nur um die gewöhnlichsten zu nennen. Dann gibt es noch unzählige Möglichkeiten alle Daten auf verschiedene Portale auszuwerten, zusammenzuzählen und zu sammeln. Das in sich ist schon sehr gut da wir alle so verschieden sind und gibt uns eine Möglichkeit mehr um uns selber zu erfahren und lernen. Wir sind große, kleine, schwere, leichte, dünne, dicke, muskulöse, weibliche, männliche, junge, alte Athleten und das sind nur die Äußerliche Faktoren. Wenn wir an Blut, Herz, Atemvolumen und Sauerstoffaufnahme sehen werden die Unterschiede noch größer, und wenn wir runter auf Gen-Ebene gehen, ist jeder schon ein Individuum.

Wenn wir versuchen alles zu kontrollieren und steuern, und dazu kommen noch das Umfeld in was wir leben, ist das unmöglich als Rechenaufgabe zu lösen.

So kommen wir automatisch zu Bachgefühl und wie das unsere Leistung beeinflusst. Bauchgefühl ist ja nichts anderes als das was wir unbewusst aufnehmen und verarbeiten. Wie stark unsere Unbewusstsein unsere Leistung beeinflussen wissen wir alle schon. Die typische Schallmauer in Sport ist ein gutes Beispiel dafür. Erst scheint es unmöglich zu sein es zu knacken und dann wenn die Schallmauer fällt schaffen plötzlich viele andere Athleten es auch.

NUR wenn unsere Unterbewusstsein an uns glaubt sind Höchstleistungen möglich. Manchmal kann das Unterbewusstsein auch abgelenkt sein z.B. von Glückshormonen die im Blut rumschwimmen, auch dann sind Höchstleistungen möglich.

Wohin möchte ich jetzt mit diese Blogeintrag kommen? Jetzt wenn das Wetter noch macht was es will ist es sehr wichtig locker zu bleiben. Vielleicht hast du ein Trainingsplan oder vielleicht hast du einiges z.B. am Wochenende vorgenommen. Dann höre auch dein Bauchgefühl. Findest du es geil in Schneeregen 3 Std. Crossrad zu fahren und wissen das du eine von die wenigen sind die das jetzt machen, dann tue es.

Graust dir die Gedanke so lange in die Kälte zu fahren, suche eine Alternative wie Rolle oder Ergometer fahren. Graust dir auch diese Alternative überlege ob du was anderes machen kannst. Am Ende solltest du nur ein gutes Gefühl haben nach dieser Tag.

HIER ist der Point: Bis du selber zufrieden mit das was du gemacht hast war es höchstwahrscheinlich genau richtig. Bist du unzufrieden grantig und unausgelastet sagt dein Bauchgefühl dir: HEY heute warst du nur bequem und faul so kann ich später in Sommer kein Höchstleistung liefern. Dein Bauchgefühl kann dir aber auch sagen das es Käse war heute in Schneeregen 3 Std. zu fahren, das kostet nur Überwindung und mentale Kraft der später von Wettkampf fehlt. Wenn du selber weißt du warst bequem und faul und du fühlst dich wohl damit dann ist es auch völlig OK wenn dein Ziel Genusssportler zu sein ist. Wenn du Leistungssportler sein möchte passt das natürlich nicht zusammen.

Egal was du machst, lerne dass du als Sportler nie alles unter Kontrolle haben wirst, bleib locker und vergesse nicht an dein Bauchgefühl zu hören!

Liebe Trainer

Bennie Lindberg Triathlon Trainer im Hallenbad

Liebe Trainer,

gerade in Facebook gesehen: LIEBE TRAINER, Trainingspläne auf Papier sind 90er 🙂

Hier mein Kommentar aus der Sicht von ein Triathlon Coach:

Das ist aber interessant und sicher auch ein lieb gemeinter Hinweis. Aber soll der Wurm nicht den Fisch schmecken, und nicht den Angler?

Wenn ich in der glückliche Lage wäre das ich alle meine Athleten täglich oder wöchentlich sehen könne um denen dann ein Blatt Papier zu übergeben wäre es sicher der beste Art von Coaching was man nur machen kann!

Coaching ist COMMUNIKATION und ich (persönlich) spreche lieber mit ein Mensch als mit eine Plattform. Da das „Face to Face“ sprechen leider nicht zu oft vorkommt gibt es Telefone, Skype, Whatsapp, SMS, und Emails um den Kommunikation so gut wie möglich aufrecht zu halten.

Klar… mit mittlerweile fast genauso viel selbsternannte Trainer wie Triathleten kann so eine Plattform sehr Hilfreich sein. Kostet nicht die Welt (die meisten so knapp €100 / Monat) und damit lässt sich viele Athleten gleichzeitig preisgünstig betreuen. Konkurrenz ist gut für das Geschäft.

Ohne Zweifel viele Plattformen sind gut und viele schwören darauf, andere wiederum benützen selbstgemachte Excel Tabelle für die Trainingsauswertung Andere das Software von Polar, Suunto, Garmin usw. Natürlich kann ein Trainer sagen du MUSST mein System anwenden, aber ich als Athlet hätte auf jeden Fall gerne eine Wahl und als Trainer bin ich nicht zu fein um mich meine Kunden anzupassen. Wenn ich dann z.B. in Polar Flow, Movescout oder Garmin Connect genau sehen kann wie der Athlet sein Training gemacht hat, was der Puls und die Wattzahlen war, wie der Topografie war und was die Zwischenzeiten war bin ich als Trainer auch sehr zufrieden.

Wenn ich aber (persönlich) sehe das ich heute laut ein Trainingsplan 48 Minuten laufen soll davon 13,5 Minuten im GA2 bekomme ich schnell einem Kriese. Übermorgen dann 49 Minuten.. dann frage ich mich wie sinnvoll ist es? Wenn die Auswertung kommt: 13,2% in Recom,14,6 % GA1, usw. denke ich immer, verdammt noch Mal wir sind doch keine Logarithmen oder Excel Tabelle.

Aber das schöne ist ja jeder kann das aussuchen was er gerne macht oder hat.
In diese Hinsicht bin ich gerne 90er UND wenn ich denke wie verdammt schnell wir damals waren mit das zur Verfügung stehende Wissen und Material, kann es gar nicht so schlecht!