Triathlon Trainer und Coach - Bennie Lindberg
Die Regeln sind die Regeln und oft die gleiche!

Die Regeln sind die Regeln und oft die gleiche!

Gestern haben wir wieder etwas Neues probiert! Wir waren surfen auf der „Indoorwelle“ bei Jochen Schweizer in Taufkirchen.

Beim Training und auch als Trainer habe ich oft Inputs von andere Sportarten bekommen. Triathlon bleibt bestimmt, meine Liebe „mein Sport“ aber was z.B. die Langläufer machen, die Ultraläufer, Ruderer wie die Eishockeyspieler trainieren oder was die Kraftsportler machen, das gibt immer neue Impulse und Perspektive.

 Anderseits sind viele Regeln immer die gleiche. Der Art wie man auf der „Jagd nach Erfolg“ geht ist sogar oft übertragbar in das Geschäftsleben und viele Athleten sind gern gesehene Gastredner bei den verschiedenen Veranstaltungen.

Gestern bei unserem Anfängersurfkurs in Surfen war ich erstaunt wie wenig Fragen die Teilnehmer gestellt haben. Vielleicht waren die schon öfter surfen oder kommen von snowboarden, ich wusste gar Nichts und wollte alles genau wissen! Wir haben nur eine Stunde gebucht und wenn du nicht weißt was du machen soll bleibst du kaum eine Sekunde auf das Board stehen.

Das sehe ich fast täglich beim Schwimmcoaching. Wenn du das Wissen nicht hast wie es gehen soll dauert es sehr, sehr, sehr lange bis du über Gefühl und Zufall das richtige lernst, wenn überhaupt.

Ich wusste also: 60% Gewicht am Hinterbein, 40% am Vorderbein. Tief in die Hocke gehen so ist der Schwerpunkt niedriger und dein Balance besser. Blick immer nach vorne richten. Bremsen tust du damit das du dein Gewicht nach hinten verlagerst, umgekehrt beschleunigst du. Diese typische Pose mit der eine Arm gestreckt nach vorne, damit steuerst du! Leicht nach Links und der Board geht nach links und umgekehrt.

Wenn du dann das Wissen hast, dann musst du auch mehr oder wenig blind diese Anweisungen umsetzen.

Menno hat es sich an Anfang doof angefühlt. Wenn ich es nicht kann und noch nie gemacht habe wie soll ich da mein Gefühl trauen können? Also weitermachen und sehe da: Chakka! Ziemlich schnell habe ich es überlebt einige Sekunden auf die Welle zu surfen. Surfen war es sicher noch nicht aber geschätzte 10 Sekunden konnte ich schon gerade auf die Welle hinunterfahren!

Jetzt nur noch ein Surfcamp buchen und bis dann… „Hang Loose“