Triathlon Trainer und Coach - Bennie Lindberg
Triathlon Training – Planung und Realität

Triathlon Training – Planung und Realität

irgendwo habe ich gelesen dass man bei Wettervorhersagen unter anderen die Chaostheorie verwendet. Hier versucht man Beispielhaft das zu erklären wie ein Schmetterlingsflügelschlag bei uns einen Tornado in der USA auslösen kann.

 Irgendwie passt das alles auch gut für Triathlon. Als Coach plant man ja erst grob das Jahr für den Athleten. Wie viele Höhepunkte soll es sein, wie weit aus einander sollten diese sein oder versuche ich über einen bestimmten Zeitraum einen möglichst hohen Formniveau zu halten.

Danach werden Urlaub und Trainingslager geplant (in der Praktik geschieht es oft auch umgekehrt falls Sport nicht dein Lebensrhythmus bestimmt!). Grob werden auch Belastungswochen und Entlastungswochen geplant, Trainingsinhalte (Umfänge, Intensitäten, begleitende Training) und Schwerpunkte definiert.

Die Sache wird ja nicht dadurch einfacher das wir drei Sportarten planen müssen und wie diese drei Sportarten mit einander harmonieren so das ein bestmögliches Triathlon Ergebnis rauskommt!

Schmeiß in diesen Mix noch unterstützende Training wie z.B. Stabi, Yoga, Krafttraining und Zirkeltraining sowie Allgemeine Ausdauertraining (langlaufen, Biken, Gravel….) und verschiedene regenerative Maßnahmen, dann haben wir schon sehr viele Faktoren zu berücksichtigen.

Wenn du 100% Profi bist und 100% dein Alltag nach dein Sport einrichten kann ist es eine durchaus lösbare Aufgabe. Auch dann gibt es aber Faktoren die regelmäßig den Planung umschmeißt: Krankheiten und Verletzungen sind das normale, letzte Zeit waren auch verschobene Renntermine dabei.

Was ist aber wenn Sport nicht bei dir Priorität Nr. 1 ist aber du trotz dem bestmöglich abschneiden möchtest, dann wird es schnell doppelt, dreifach oder vierfach schwerer den Training zu planen und durchführen.

Die Basisfaktoren ändern sich ja nicht aber wenn z.B. die Arbeitszeiten unregelmäßig sind, die Kinder viel Zeit erfordern, berufliche Fortbildungen aktuell werden dann wird es sehr viel schwieriger ein regelmäßiges und progressives Training aufzubauen.

Oft wird in solche Fälle auch ein geplantes Training zum Doppel-Belastung.

Die Zeit ist knapp ich bin schon ohne Training gestresst und muss noch mein geplantes Training einschieben.

Das kann zum Teufelskreis werden und ohne die beruhigende Worte und die angepasste Trainingsplan eines Trainers, zum Dauerstress, Burnout und oder Übertraining führen.

Das Gute in Triathlon ist: Ausdauer braucht viele Jahre um sich zu entwickeln. Dann sind relativ gesehen kurze Phasen wie z.B. diese Corona Zeit fast unwichtig!

Der Weg muss immer im Blick bleiben und wenn wir ab und zu von der Weg wegkommen ist es (in der Regel) kein Beinbruch wir müssen nur a.s.a.p. auf diesen Weg zurückkommen.

also... weiter geht´s…