Triathlon Trainer und Coach - Bennie Lindberg
Verstehen wir uns?

Verstehen wir uns?

Ich sehe es nicht nur in mein Tätigkeit als Triathlon Trainer, ich sehe es überall! 

Sprechen wir die gleiche Sprache? Verstehst du was ich sage? 

 

Erst wenn wir uns verstehen, können wir produktiv Kommunizieren. 

Jetzt wette ich das viele denken: Na ja so viele Schreibfehler wie er macht und so komisch wie er spricht - kein Wunder wenn man ihn nicht versteht!Das ist aber hier nicht der Point! Die Sprache spielt eine viel kleinere Rolle als was wir denken! 

Es geht darum: Denken wir ähnlich? Fühlen wir ähnlich, was sind unsere Werte. Was wird tatsächlich gesagt oder geschrieben, und welche Filter liegen dazwischen , also auf sowohl „Sender“ wie „Empfänger“ Seite. 

Was bedeutet „müde“?

Für Einen bedeutet müde das er in der Nacht vorher zwei Mal aufgewacht ist. Für ein anderen bedeutet Müde das er nach eine 30 Std. Trainingswoche und dazu 45 Std. arbeiten kurz vor einen totalen Zusammenbruch steht. 

Was bedeutet „ich habe keine Zeit“?

Für einen bedeutet es das er von 6 bis 23Uhr arbeitet. Für ein anderen bedeutet es das er an diesen Tag nach der Arbeit um 17 Uhr auch den Rasen noch mähen musst. 

Ein ehemalige Kunde von mir, die Vera F. Birkenbihl (R.I.P.) hat es sogar richtig krass formuliert: 

Wenn du jemanden beliebig auf der Straße sagst deine Haare sind schön ist es nur eine einfache Aussage. 

Der Person mit die Haare deutet aber diese Aussage im Verhältnis zu wie sie oder er sich fühlt. Selbstbewusste Personen denken vielleicht, oh... das ist mir noch selber nicht aufgefallen aber wenn meine Haare dich gefallen - wie schön! 

Ein Person mit geringen Selbstachtung denkt vielleicht das der letzte Haarschnitt wirklich nicht so toll war, und sieht es wahrscheinlich als eine Beleidigung.

 Ich bin sicher nicht jemand der dafür bekannt ist seine Worte sanft und vorsichtig zu wählen.

 Klare Kommunikation, klare Ansagen das ist immer mein Ziel. Wenn jemand im Training „Mist“ baut „pfeife“ ich ihn an und gebe Anweisungen.

 Klar in Büroleben ist das sicher nicht der normale Umgangsform, Sport ist aber kein Büroleben und sollte deshalb auch NIE persönlich verstanden werden. Ein Grund auch für mich warum „Sie“ im Sport nicht existieren sollte (aber... nur meine Meinung).

 Es ist ja nicht nur das gesprochene oder verstandene was wichtig ist. Manchmal passieren auch einfach Tipp Fehler.

 Wenn ich als Trainer ein Fehler mache sollte der Athlet das (in Normalfall) merken. Ein Trainingsplan im Frage zu stellen ist kein Vertrauensbruch, es ist eher ein Pflicht!

 Das kann dann so enden:

Ein junger Athlet, habe ich gefragt wie sein letzter Wettkampf war:

 „Ganz gut, hat zum Sieg gereicht aber beim laufen habe ich den Wettkampfvorbelastung noch gefühlt!“

 Häh... sage ich. Dreiessig Minuten locker joggen und 4 x 200m im Wettkampftempo mit 1´ gehen als Pause müsste ja nicht so hart sein.

 Aber Coach im Plan stand 4 x 2000m – OK, alles klar!