Triathlon Trainer und Coach - Bennie Lindberg
Home Fitness - Geduld als Erfolgsfaktor

Home Fitness - Geduld als Erfolgsfaktor

Das Angebot an „Home Workouts“ und verschiedene Apps hat jetzt sicher Hochsaison. Hier eine Empfehlung als Trainer wie man mit solche Angebote jetzt umgehen kann.

 

Als erstes: Wir haben jetzt viel Zeit zur Verfügung, niemand weiß noch so ganz sicher wann der nächste Triathlon stattfinden soll, es ist also ein guter Zeitpunkt der Körper neue Reizte zu geben oder an Schwächen, oder Wunschstärken zu arbeiten.

Viele definieren oft schwächen mit Muskelkader nach eine bestimmte Training, das kann aber muss gar nicht der Fall sein.

Als erstes müssen wir erinnern wir sind Ausdauersportler. Noch nie hat jemand Ironman auf Hawaii gewonnen mit z.B. Stabiübungen oder durch Klimmzügen machen. Wenn wir etwas Ungewohntes machen und wir Muskelkader bekommen, bedeutet es eben dass der Übung ungewohnt war.

Es macht also keinen Sinn jeden Mal wenn wir trainieren etwas anderes zu machen (und hinterher garantiert Muskelkader zu haben) da keine direkte Anpassung dann stattfinden kann. Wir sollen also erst Zeitlang etwas trainieren um unsere Körper zu stärken. Danach sollten wir ein Plan haben wie wir diese gewonnene Stärke beibehalten können. Natürlich muss das nicht immer der Fall sein man kann ja auch nur als Spaß trainieren aber viel bringt es dann für später nicht.

Ich bin ein absoluter Fan von messen! Wie viele Liegestütze schaffe ich, wie viele Klimmzüge, Burpies, wie lange kann ich den „Human Flagg“  halten oder was auch immer. Wenn du dann schon nicht mehr mit nachzählen mitkommst, dann sollte, oder könnte, eine neue Herausforderung kommen.

Und hey cool bleiben! Oft möchten die Trainer in ihren Videos nur zeigen was für durchtrainierte und coole Typen die sind… wenn ich Übungen sehe  die ich früher kaum als Profi geschafft hätte dann frage ich mich wozu es dienen soll… aber, auch für Spaß kann man ja trainieren!

Jetzt haben wir Zeit etwas von Anfang an zuhause aufzubauen. Die Übung sollte nicht zu schwierig sein aber wenn du jetzt 1, 2 oder 3 Stück schon schaffst kannst du damit anfangen. Wenn du Übungen suchst: Das Web ist voll damit!!

Sicher ist es auf Dauer langweilig, lange Zeit die gleichen Sachen zu machen, noch schlimmer ist es wenn man kaum einen Wiederholung schafft. Aber genau das ist der Point! Selber arbeite ich jetzt an meinen Klimmzügen. Habe mühsam mit Einen angefangen jetzt schaffe ich schon Vier. Wenn man direkt den Fortschritt sieht motiviert es ungemein. Wenn man kein Fortschritt sieht muss man härter arbeiten. Ganz einfach!!

Und ganz wichtig. Es ist keine Schande wenn man bestimmte Übungen (noch) nicht schafft. Das soll motivieren nicht deprimieren. Von Nichts kommt Nichts also ran an den Übungen!

Eine bestimmte Kern von 2-4 Übungen könntest du also jetzt gezielt während den Sommer aufbauen, genau dort wo du deine Schwächen selber sieht, der Rest also andere Übungen kannst du dann so „just 4 fun“ machen aber versuche eine Linie zu verfolgen. Zwei, Drei Mal in der Woche solltest du dann deine Kern-Übungen gerne in 2-4 Sätze bis zu Erschöpfung machen (Dauert am Anfang gar nicht lang) und mit etwas Geduld kommt der Erfolg garantiert!