Triathlon Trainer und Coach - Bennie Lindberg
Triathlon Training das ist Fleißarbeit!

Triathlon Training das ist Fleißarbeit!

Eine von die wichtigsten Faktoren bei Triathlon Training ist zu wissen wie viel bringt mich welche Art von Training oder Maßnahme.

 

Oft schauen wir was die besten Schwimmer, Radfahrer und Läufer machen oder eifern nach was die Top Triathleten machen.

Perfektion in nur einen Sportart zu erreichen ist brutal schwierig und das erreichen nur die wenigsten. Perfektion in drei unterschiedliche Ausdauersportarten Sportarten zu erreichen ist unmöglich, obwohl die Top Triathleten hier auf ein hohes Niveau sich befinden.

Alle Athleten haben jahrelanges Training hinter sich und in der Spitze ist schon eine 1-2 % Verbesserung wörtlich Gold wert und da liegt auch der Trainingsschwerpunkt. Um das konkret zu machen wäre es auf die Ironman Strecke eine Verbesserung von etwa 5-10 Minuten!

Bei viele Hobby und Altersklassen Athleten sehe ich oft dass der Hebel (wenn wir „Hebel“ als unser Training sehen) sehr ineffektiv reingesetzt wird. Selten, praktisch nie ist das was die Topathleten machen das richtige für Athleten die weniger als 5 Trainingsjahre hinter sich haben.

Ausdauertraining, speziell Triathlon Training das ist Fleißarbeit! Du brauchst einfach dein „Grundtraining“ so das Muskeln, Bänder, Knochen und das Herz-Kreislauf-System sich entwickeln kann. Von Jahr zu Jahr solltest du mehr trainieren können, dein Tempo müsste ständig besser werden und das alles müsste mit sehr einfachen Methoden gehen.

Wenn du jetzt zu früh, zu viel machst entwickelt sich dein Ausdauer prima aber dein Tempo wird darunter leiden, wenn du zu schnell trainierst, wirst du zwar schnell aber deine Ausdauer leidet darunter da du nicht genug trainieren kannst. Wenn du beides versuchst bleibt deine Triathlon Karriere sehr kurz.

Das bedeutet nicht nur ist Ausdauertraining Fleißarbeit du brauchst auch Geduld. Wenn du versuchst den Hebel in zu großer Winkel einzusetzen fehlt der Kraft um den „Stein“ Triathlon bedeutsam zu bewegen!

Wenn du dann diese 5 Jahre Basisarbeit hinter dir hast dann kannst du langsam anfangen zu „basteln“ in Bezug auf dein Trainingsaufbau. Erinnere dich: Wenn du etwas änderst dann nur so viel das du selber weißt welche Faktor, hat was gebracht, und das weißt du frühestens nach drei Wochen, spätestens nach sechs Wochen, so lange dauert es vor unsere Körper Training umsetzen kann.

MERK: Wenn du z.B. in ein Trainingslager merkst (oder eher denkst) das du schneller und stärker wirst dann ist es nur „Tuning“! Dein Körper denkt: So viel wie der jetzt trainiert, das muss Notlage sein, UND gibt etwas von den Leistungsreserven frei, aber macht dein Körper auf längere Sicht schwächer. Darum ist es auch so wichtig nach z.B. ein Trainingslager gut auszuruhen.

Nicht nur nachzuschauen und nachmachen was die Topathleten machen kann uneffektiv sein auch den verschiedenen Trends nach zu gehen ist in der Regel Zeitverschwendung.

Fitness und Sport ist eine riesen Industrie mit Milliarden Umsatz weltweit. In der Regel werden Neuigkeiten und Trends kreiert NUR um die Leute zu animieren MEHR zu kaufen/konsumieren.

In der Wissenschaft sieht es ein Tick anders aus: Jede Trend jede Neuheit der deine Leistung verbessern soll müsste ja in der Leistung in die Ergebnisse sich bemerkbar machen.

Beim Triathlon z.B. war es der Triathlon Lenker. Niemand von den Topathleten könnte es sich mehr leisten ohne ein Triathlon Lenker ein WK zu bestreiten. Beim Schwimmen war es ähnlich mit die Neoprenbeschichteten Speed Anzüge, bis die verboten wurde.

Wenn es jetzt ein Trainingseinheit, eine Trainingsmethode oder ein Gegenstand der deine Leistung deutlich verbessern würde, DANN würden in kürzeste Zeit ALLE Top Athleten das benützen.

Nimm jetzt z.B. Krafttraining im Vergleich zu den letzten Jahren populärem EMS-Training (Elektro-Myo-Stimulation). Praktisch alle Top Triathleten machen Krafttraining, von den „EMS-Athleten“ kenne ich nur Joey Kelly der das macht und er wird so weit wie ich weiß von die Firma gesponsert… na ja das erzählt ja schon einiges.

Verschiedene Diät-Varianten ist so ein weiteres Quatsch! Mal solltest du so essen, mal so und ALLE die Probleme mit essen haben probieren eine Diät nach den anderen aus.

In Westeuropa essen die Menschen zu viel Zucker, Fette und tierische Proteine. Alles was dich müde und träge macht. Genug (=reichlich) langkettige Kohlenhydrate, viel Ballaststoffe und Gemüse wird jetzt als eine „Anti Müdigkeit Diät“ verkauft,  da viele Menschen unter Müdigkeit, Schlafstörungen und Antriebsschwäche leiden dank Low und No Carb Diäten.

Noch schlimmer wird es wenn einzelne Lebensmittel hochgejubelt werden. Egal ob Rote Bete Saft, Chili, Inger oder gemalten Hirschknochen.

Was zählt ist möglichst vielfältig zu essen ohne Hokus Pokus mit möglichst naturbelassene und frische Lebensmittel. Ein bisschen von Alles aber nichts zu viel.

Ich verstehe natürlich das es immer Menschen gibt die nach Kürzungen suchen, nach diese eine clevere App der Arbeit spart, was mich smarter macht, ganz gemäß „Ich bin doch nicht blöd“.

Aber genau das ist doch so geil und gnadenlos ehrlich in diesen Sport. Es gibt keine Abkürzungen, obwohl es viele Umwege gibt aber als Regel bekommst du genau das raus was du auch reinsteckst.

Es gibt auch viele Sachen die wir nicht kontrollieren können, wie unsere von Geburt gegebene Veranlagungen! Das zu akzeptieren, damit leben zu können, trotz dem weiter machen und die Grenzen suchen, genau das macht Sport zu dem was Sport sein soll!