Triathlon Trainer und Coach - Bennie Lindberg
Hawaii – ein ganz spezielles Rennen

Hawaii – ein ganz spezielles Rennen

In einer Woche ist es wieder soweit! Die Welt Triathlon Elite sammelt sich zum „Showdown“ in die hawaiianischen Kleinstadt Kona.

Über 50 Athleten habe ich schon den Traum von ein Start beim Ironman Hawaii ermöglicht und selber war ich früher auch als aktiver Triathlet dabei das erste Mal vor sage und schreibe 30 Jahren.

Was macht Hawaii so speziell? Ohne Zweifel es ist dieses Feeling!!

ALLE sind da und kaum jemand kann mehr etwas trainieren! Wenn du erst 2-3 Wochen vor das Rennen angereist bist, brauchst du Zeit um dich an das Klima anzupassen und pro Stunde Zeitunterschied brauchst du je ein Tag. Das ist harte Arbeit für unsere Körper, jede „Training“ in diese Zeit verzögert der Anpassung, und wenn der Anpassung vorbei ist fängt der Tapering an!!

Das gewöhnlichste Anfängerfehler in Hawaii ist nach 2-3 Tagen vor Ort zu denken: So jetzt bin ich angekommen und kann ich mich wie vor ein Rennen zuhause mich vorbereiten! Das geht definitiv in die Hose!

Die meisten hängen also nur rum, machen das was wir am liebsten machen, uns ein bisschen bewegen, natürlich auch ab und zu schnelle Sachen machen aber dann nur so kurz das es nicht belastet und vor allem keine lange Trainingseinheiten.

Von Tag zu Tag nimmt die Spannung zu! Jeden Tag kommen mehr Athleten angereist. Der Fitness wird besser und besser, der Körper stärker und stärker. Zwei, drei Tagen vor der Start ist die Spannung fast unangenehm hoch und jeder wartet nur darauf dass es endlich losgeht.

Dann ist der Renntag da und du hast die Möglichkeit zu zeigen ob du bereit bist zu kämpfen oder ob der Insel dich einfach zerstörst und brichst!

Nach das Rennen wird es dann Zeit Kona zu verlassen* und gleich wenn du in den Flieger gestiegen bist vermisst du diesen Insel.

Ich denke das ist einfach nur Magie!

*) Kona vor das Ironman Rennen ist sicher eine von den energiegeladensten Stellen die man sich vorstellen kann, drei Tage nach das Rennen ist es die genaue Gegenteil: Ein Rentnerdorf mit ein paar ausgebrannten Triathleten!