Triathlon Trainer und Coach - Bennie Lindberg
Erwartungen und  Wettkampf-Plan/Strategie für ein Ironman Distanz!

Erwartungen und  Wettkampf-Plan/Strategie für ein Ironman Distanz!

Mitten in das deutsche Triathlon Langdistanz Wettkampfgeschehen möchte ich einen wichtigen Punkt Thematisieren!

Erwartungen und  Wettkampf-Plan/Strategie für ein Ironman Distanz!

Für ein Ironman brauchst du ein Wettkampfplan keine Frage!

 Wenn du „nur“ als Ziel zu finishen hast musst du Grundsätzlich immer nur im Bewegung bleiben und dass in ein Tempo der sich gut fühlt für den Moment. Ganz wichtig: Am Anfang nicht überpacen!

Wenn du Leistungsorientiert unterwegs bist ist das Problem oft das sehr viele Athleten gute Leistung mit vordefinierten Zeiten verknüpfen.

Der moderne Welt suggeriert alles ist kontrollierbar, alles ist messbar. PUSTEKUCHEN!

Einen Ironman, ein Challenge oder jede andere Langdistanzrennen ist ein ständiges Berg- und Talfahrt von Gefühlen! Es gibt hoch Phasen und Tiefphasen. Gegen Ende des Wettkampfes werden die Tiefphasen immer länger und es geht darum so schnell wie möglich zu versuchen aus diese Tiefphase wieder hoch zu kommen.

Es ist ziemlich egal wie du dein Tempo bestimmst (Gefühl, Watt, Puls, Geschwindigkeitsvorgaben). Keine System ist Lückenlos und jedes Tief, jedes Hoch wird sich bemerkbar machen! Wenn das Tempo konstant bleibt was dem idealen Szenario entsprechen würde, dann wäre die Hochs „easy cruising“ und die Tiefs „hartes ackern“.

Summa Sumarum: Zeiten und Erwartungen die vorher erstellt worden sind solltest du komplett am Wettkampftag vergessen! Die sind völlig bedeutungslos.

Deine Aufgabe ist es auf DEINER Leistung dich zu konzentrieren! Am Anfang bedeutet es das Tempo zu drosseln cool bleiben, Körner für später zu sparen! Alle die dich hier überholen kannst du mit ein lässigen mentalen „hasta la vista baby“ abhaken!

Wenn das richtig gemacht ist bedeutet es für später das Tempo nicht fallen zu lassen, egal wie hart es werden kann. Der Körper läuft auf Fettverbrennung. Du atmest als würdest du ein 10er Vollgas laufen. Die vorderen Oberschenkel sind zerstört, dein Magen durcheinander und mental kämpfst du noch gegen Krampfzuckungen in den hinteren Oberschnkel.

Alles völlig normal!

Wenn du Maximalleistung abrufen möchtest gibt es kein einfacher Ironman. Triathlon auf der Langdistanz ist eben kein Ponyhof!

Deine schwierige Aufgabe ist  in diese Situation dich selber zu fragen: Habe ich jetzt Mitleid mit mich selber und laufe ich vielleicht 10-15 Sek. langsamer pro Kilometer als was ich könnte oder noch langsamer?

Wenn die Antwort nein ist. Ich mache alles was ich kann, und das für mehrere Stunden. (erst drosseln dann puschen) dann wirst du ein genialen Wettkampf haben egal was dein Zeit ist!

Du wirst stolz wie Oskar sein das du über mehrere Stunden ein optimales rennen geliefert hast und in den ALLER MEISTEN FÄLLEN dich selber und dein Umfeld überraschen mit einen genialen Leistung!

Viel Glück!!