Triathlon Trainer und Coach - Bennie Lindberg

Erfolg braucht Mut und Selbstbewusstsein

Letzte Wochenende habe ich in SZ einen Bericht von Werner Bartens gelesen mit der Überschrift „Hey, Alter!“

Wir leben ja in eine freie Gesellschaft und zum Glück darf jeder sein Blick auf die Geschehnisse in dieser Welt mitteilen.

Ich glaube wir kennen alle das Szenario wo jemand seine Lebensgewohnheiten ändern möchte da er irgendwann merkt: So kann es nicht weiter gehen! Wir kennen aber auch die Andere, die zu träge sind,  um etwas zu ändern und voll mit Neid an den rüber blicken die es geschafft haben.

Ich habe fast täglich mit Personen zu tun die eine Veränderung suchen. Oft ist der Grund Schmerzen und körperliche Verfall, manchmal nur optische Gründe aber genauso oft geht es einfach nur darum, das Licht wieder in die Birne anzuschalten. Wie alle (hoffentlich) es jetzt wissen sollten: Je mehr wir uns bewegen je heller leuchtet das Licht!

Wenn jemand 20-30 Jahre weg von einen aktiven Lebensstil war, muss ich auch zugeben dass der Anfang oft voll mit lustige Situationen ist. Wie soll jemand der gerade mit Radfahren angefangen hat wissen dass ein Zeitfahrhelm bei einen Radtouristikfahrt eher lächerlich aussieht. Wie sollte jemand der vielleicht ein paar Kilo zu viel auf den Rippen hat verstehen dass ein enger Trikot nicht schmeichelhaft aussieht wenn der Verkäufer das gerade empfohlen hat.

Wie soll man damit umgehen das Leute die deutlich älter oder jünger als du sind plötzlich deine gute Freunde werden.

Das ist alles normal, das ist alles menschlich und das ist noch in meine Augen SAU COOL! Bartels nennt es „Drang zur Selbstentblößung“ – so ein Schwachsinn!!

Wenn jemand meint das es mit 45 Jahren zu spät ist mit Sport anzufangen und das sogar nach eigene Aussage „wenn die Birne nicht mehr so klar denkt“ und die Knien schmerzen na ja dann ist das eben die Ansicht von diese Person.

Der soll sich dann altersgerecht weiterhin am Wochenende sich mit den gleichaltrigen, gleich trägen, rotweintrinkenden, übergewichtigen, Freunden treffen und weiterhin an den geistigen und körperlichen Verfall arbeiten!

Ich finde diese Arten von Aussagen so sau doof! Soll man mit 35,40,45, 55 oder wie alt auch immer sagen: ich bin zu alt für Veränderungen, und ich soll mich stilgerecht so verhalten wie es von mir erwartet wird! Selten habe ich spießigere Aussagen gehört!

Wenn es um Gelassenheit geht oder um das Leben zu genießen oder um sich zu entspannen wissen wir alle dass es nicht ohne regelmäßige Bewegung geht. Es ist wie Yig und Yang. Je härter die mentalen Anforderungen sind umso mehr muss der Mensch sich auch bewegen um in Gleichgewicht  zu kommen und bleiben.

Wenn man das nicht schon immer, sein Leben lang  gewusst hat ist es SUPER wenn man es später versteht. Es ist NIE zu spät etwas zu ändern, nur es fordert MUT, einen offenen Geist und sicher auch Selbstbewusstsein!

Auch für Spitzensportler sind das wichtige Faktoren! Was Neues zu lernen, neue Wege zu gehen, alles fordert Mut und braucht Selbstbewusstsein!

Faktoren die ich immer in guten Sportlern erkennen kann.