Wertvolle Tipps
...für schwimmen in offenes wasser
Schwimmen im offenen Gewässer ist anders, ganz anders als das endlose Kacheln zählen im Hallen- und Freibad. Wer jedoch ein paar grundlegende Tipps beherzigt, wird das Schwimmen im Kanal, See oder offenem Meer sehr schnell in sein Herz schließen und neue Bestzeiten erzielen.

Tipp 1: Orientierung
Das Schwimmen von Punkt A nach B ohne klassische Orientierungshilfen wie Leinen oder Bodenmarkierungen bedeutet, dass Sie regelmäßig nach vorne schauen sollten, um die eingeschlagene Schwimmrichtung zu kontrollieren. Im Falle von sehr kleinen Bojen sollten Sie sich am Ufer weitere Orientierungspunkte auswählen! Heben Sie bei jedem dritten bis fünften Atemzug den Kopf kurz aus dem Wasser und richten Sie Ihren Blick dabei nach vorne. Bei Wellengang immer am höchsten Punkt.
Tipp 2: Wasserschatten
Schwimmen Sie mit einem Abstand von maximal einem halben Meter Abstand direkt hinter eines Mitstreiters. Dessen Sog bewirkt ähnliches wie ein vor Ihnen fahrender Radfahrer. Diese „Technik“ kann zu Zeit- und/oder Kraftersparnissen von bis zu fünf Prozent führen. Auf einer Langdistanz kommen da schnell drei bis fünf Minuten zusammen.
Tipp 3: Streckenkenntnis
Manche Wettkämpfe sind berühmt berüchtigt für ihre Schwimmstrecke. Gerade kleine Binnengewässer erwärmen sich im Hochsommer sehr schnell. Aus diesem Grund sollten Sie bei Ihrer Renntaktik auch ein Neoprenverbot einkalkulieren. Trainieren Sie deshalb lediglich maximal 30 Prozent Ihres gesamten Schwimmumfangs mit Ihrem Neoprenanzug.
Tipp 4: Wahl des richtigen Neos
Es gibt drei Faktoren, die für einen guten Neoprenanzug entscheidend sind: Auftrieb, Beweglichkeit und Passform. Je mehr Auftrieb ein Neo bietet, desto höher schwimmen Sie im Wasser. Die geringere Wasserverdrängung sorgt nicht nur für ein höheres Tempo, sondern auch zu einem geringeren Kraftaufwand. Je beweglicher ein Neo ist, desto weniger Kraft müssen Sie aufwenden, um das Neopren im Schulterbereich zu bewegen. Wählen Sie aufgrund des besseren Auftriebs den größtmöglichen Neoprenanzug, den Sie schwimmen können, ohne dass jedoch zu viel Wasser eindringt und „durch den Anzug schwabbelt“. Probieren geht über Studieren. Vergleichen Sie verschiedene Produkte, aber bitte ohne Rollwende und Abstoßen vom Beckenrand, denn dabei kann zusätzliches Wasser eintreten.
Tipp 5: Übung macht den Meister
Bei der Weltelite trägt in einem Schwimmwettkampf über 100 Meter der Beinschlag etwa zehn Prozent zur Endgeschwindigkeit bei. Auf 1.500 Metern reden wir nur noch über drei Prozent. Für einen Triathleten, von denen 95 Prozent als „nicht gute Schwimmer“ bezeichnet werden, dient der Beinschlag lediglich zur Stabilisierung der Wasserlage. Beim Schwimmen mit einem Neo übernimmt das Material diese Aufgabe. Erlernen Sie also im Neoprenschwimmtraining das lockere mitschwingen Ihrer Beine. So schwimmen Sie nicht nur schneller, sondern Sie sparen auch wertvolle Energie fürs Radfahren und Laufen.
Tipp 6: Bewertung und Auswahl
Wenn Sie „lediglich“ einen Triathlonwettkampf genießen möchten, heißt das einzige Kriterium: sich Wohlfühlen. Wenn Sie dagegen den schnellstmöglichen Anzug suchen, dürfen Sie sich nicht auf Ihr Gefühl verlassen. In diesem Fall müssen Sie die Testanzüge miteinander vergleichen und Zeiten stoppen. Erst wenn Sie sich wie auf einem Surfbrett fühlen und wie ein Tragflächenboot Ihre Bahnen ziehen, bedeutet dies, dass Sie am schnellsten und mit dem wenigsten Krafteinsatz schwimmen können (siehe auch Tipp 4).
Tipp 7: ADDX Force 226
Für den bestmöglichen Auftrieb sorgt an Beinen und Rücken fünf Millimeter starkes Yamamoto-Neoprenmaterial. Im Brustbereich ist zusätzlich das auftriebsstarke Aerodome eingearbeitet und der Schulterbereich ist aufgrund der sehr dünne Yamamoto 40-Materialien unglaublich flexibel. Zusätzlich eingearbeitete Panels sorgen für zusätzliche Stabilität und eine perfekte Wasserlage. Ein bequemer Kragen und sehr flexible Innenmaterialen garantieren einen zusätzlichen Tragekomfort und runden die perfekte Hilfe für Ihre Auftaktdisziplin ab.
